Nicht im Rhythmus. Wie Gender-Disbalance Energie raubt.

Wer rudert, weiß: Es ist wichtig, dass alle ihre Kräfte im gleichen Rhythmus einsetzen, damit etwas weitergeht. So kommt man am schnellsten ins Ziel. Wehe aber, es fehlt ein Ruderer oder sogar zwei. Dann wird das Ergebnis vielleicht auch erreicht, aber dazu müssen sich alle bis zur Erschöpfung verausgaben. Gleiches trifft auf Gender Balance zu: Wenn alle im gleichen Takt zusammenarbeiten, ist Gender Balance ein Cashbringer für Unternehmen, der bereits unterwegs Freude macht.

Keine Frage: In den Gewässern der Geschlechterausgewogenheit kann man auch als Einzelruderer ans Ziel kommen – allerdings vermutlich erst Tage später als die anderen. Und: Teams, die das Thema nur als lockeres Training sehen, werden eher viele Kosten und weniger Output erleben, als das Gefühl, tatsächlich etwas bewegt zu haben.

Gleiten statt hetzen:

So hilft Gender Balancing Unternehmen dabei, Fahrt aufzunehmen

Sie wollen handfeste Beweise bzw. Zahlen? Kein Problem…

Laut der Studie „Woman Matters“ von McKinsey, die seit rund 6 Jahren jährlich durchgeführt wird, bewirkt Gender Balancing in Unternehmen einen durchschnittlichen Anstieg von 17 Prozentpunkten des Börsenkurses sowie doppelt so hohe Betriebsgewinne.

Eine Studie von Catalyst bescheinigt Unternehmen mit Diversity/Gender Balance eine 42% höhere Umsatzrendite sowie eine 66% höhere Rendite des investierten Kapitals und eine 53% höhere Eigenkapitalrendite. (Mehr…)

Aber wie gesagt: All das ist nur möglich, wenn alle im Boot wissen, worauf es ankommt, und der Steuermann den Kurs vorgibt. Sie als Entscheider sind also gefragt, um derartige wirtschaftlich effiziente Ergebnisse durch Gender Balance zu erreichen!

Auch wenn Gender-Balance-Beauftragte durchaus selbst entscheiden können welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen, bedarf es klarer, grundlegender Vorgaben und vor allem eines gut sichtbaren Commitments des Unternehmens zum eingeschlagenen Kurs! Der Takt macht hier nicht nur die Musik, sondern bestimmt auch den Erfolg!

Die oberste Ebene muss kommunizieren, dass das Unternehmen einen neuen Weg einschlägt und welchen Nutzen das für die Organisation hat. In der Praxis scheut sich davor der ein oder andere, weil Medien oder auch Managementliteratur keinen klaren Eindruck vermitteln, was Gender Balance für einen grundsätzlichen Nutzen bringt.

Die Wahrheit ist: Es geht längst nicht mehr um reine Frauenförderung oder Kinderbetreuungsplätze, sondern um eine strategische Entwicklung des Unternehmens und darum, mehr Cash zu generieren. Wenn Sie mehr über den Unterschied erfahren wollen, dann fordern Sie mein Whitepaper „Implement Success Band I: Crash oder Cash – Ertragreich durch Gender Balance“ hier an. (Erscheinungstermin Jänner 2018)

Jene Unternehmen, die diesen Nutzen verstanden und verinnerlicht haben, setzen auf Vielfalt und Geschlechterausgewogenheit. Dabei sind einerseits die Führungskräfte auf allen Ebenen gefordert, andererseits müssen Prozesse und Strukturen überdacht und gegebenenfalls neu definiert werden.

Ein paar Beispiele? Es gibt internationale Unternehmen, die keinen Bewerbungsprozess starten, bevor nicht gleich viele Frauen wie Männer sich für eine Position beworben haben. Andere haben diese Quote in Teams eingeführt, damit das Bewusstsein auch in den kleinsten Einheiten der Organisation verankert wird.

Was Gender Balance noch alles für Ihr Unternehmen bewirken kann, und warum in den nächsten Jahren kein Weg an dem Thema vorbeiführen wird, erfahren Sie beim VanBeekhuis Management Breakfast „Cashbringer Gender Balance“.

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